Gallerien - Ausflüge

Hin und wieder ziehts den BHC ins meist nahe Ausland.

Hülsen on the Road

Hülsen on the Road
Mitte August, beinahe schon Pflicht, die Hülsen treffen sich zum Tournier in Wiesbaden. Diesmal alle etwas knapp, so dass es im „les garcons“ gerade noch knapp für ein Stehbier reicht. Aber keine Bange in der Vorsorge sind die Hülsen geübt und die in Stock-, Schläger- und sonstigen Taschen verstauten handlichen Dosen Gerstensaft reichen bis zum Umsteigeort Mainz. Untermauert wird das ganze durch ein älteres Gastgeschenk in Form einer Flasche Grappa, welche nun endlich ihrem zugedachten Zweck zugeführt werden konnte. Der eine oder andere genehmigte sich noch ein mitgebrachtes Mittagessen. Hervorzuheben zum Beispiel der Mayonnaisesalat mit Klöpfer und Käse von Carlos, das selbstgebackene Schoggiweggli von Kusi, gebacken von Annette, das aber nie und nimmer für alle reichen kann (schäm di Annette), oder die reifen Minipflaumen von Martin Bühler welche sich insbesondere im Plastikbierbecher von Carlos besonders gut machen. Aber wer trinkt schon Bier aus dem Becher! Ja, viel wichtiger waren natürlich die Schals. Luki als Organisator des Events, hat sich alle Mühe gegeben und die Truppe mit wunderbaren Halsbedeckern eingedeckt. Dieses Mal in einem knackigen Linden-Mint-Sommer Grün mit flauschigen Zötteli und ausgefransten Faserrändern. Wir vermuten der Schal war aus Cashmere. Wie immer war, denn das Schalprozedere muss nicht mehr erklärt werden. Trotz Verspätung, auch das wie immer mit der DB, war die Reise kurzweilig und im Hotel hiess es umziehen, parfümieren und vorbereiten für den folgenden Tourniertag, denn man weiss ja nie, ob am Schluss des ersten Abends noch eben die Zeit reicht für die Spielvorbereitungen.
Auf dem Domplatz mit dem Weinfest dann Treffen mit den Freunden aus Wiesbaden. Herzliche und innige Begrüssungen mit allen, auch mit Jacqueline. Das Wetter hat sich gehalten und es war trocken und so mussten die nassen Stellen im Gesicht von der Begrüssung von Jacqueline sein.
Pünktlich traf man sich am kommenden Morgen zum Frühstück im Hotel und begrüsste den später angereisten aber wichtigsten Mann, unseren Keeper Wolfie.
Obs daran lag, dass niemand in der ersten Nacht überbordete, man weiss es nicht, aber das erste Spiel gegen die Youngsters aus Wiesbaden ging verloren. Wir hatten zwar das Gefühl gut gespielt zu haben, aber irgend wie hats immer auf der falschen Seite geknallt. Auf der falschen Seite geknallt hats auch für unseren Wieselflinken Dominik der in Tiefsthaltung von einem Youngster der einen Schuss Backhand argentinisch versuchte abgeschossen wurde. Den Rasen kann man abspritzen, die klaffende Wunde am Kinn musste genäht werden. Die im Unfallkrankenhaus mit wahrscheinlich Stacheldraht verschlossene Wunde entlockte auch Kalle Fischer ein Stirnrunzeln und einen „na ja“ Kommentar. Unser Kommentar: gute Besserung lieber Dominik! Dass auf dem Hockeyplatz kein Verbandskasten vorhanden war und zuerst aus einem Automobil gesucht und geholt werden musste, wurde als schon eher etwas fahrlässig empfunden.
Nun spielerisch gings dann aufwärts und die Mozartkugel schmolzen auch ohne Sonne, bei eher kühlem Wetter, unter dem hülseschen Druck. Der Salzburger Gegendruck führte kurz vor Spielschluss zu einem unschönen Schubser (es war eher schon ein regelrechter Bodycheck) an Martin Bühler, welcher unglücklich mit der Hand Bekanntschaft mit einer scharfen Betonplatte machte. Auch hier kann man nur sagen, wie im ersten Spiel: unfair und dem lieben Martin gute Besserung.
Das Spiel gegen die Kölner dann fair, gut und letztlich etwas unglücklich verloren. Na ja, wenn Kusi plötzlich alleine und dann noch in der Verteidigung ist, kann das nicht gut gehen. Da helfen auch Worte von Andy nichts, da hätten bloss noch seine Taten geholfen. Aber wo war er?
Diese Scharte hat dann Kusi am nächsten Tag gegen die Moskitos mit einem sauberen Stopp-Schuss Tor von links und einem wenig später Backhand argentinisch sauber plaziertem Torschuss mehr als ausgewetzt. Zu erwähnen auch die Leistung unseres Coach Carlos. Von der Bank aus hat er die Hülsen sicher geführt, gefordert, gelobt und durch die Spiele begleitet. Seine häufigste Aussage: useloh, useloh.
Ach ja. Und dann noch der Party-Abend. im wunderschönen Clubhaus des WTHC, bei strömendem Regen. Das Essen im pseudo Amerikanisch-Cowboy-Rancher-Stil war doch einiges besser als vergangenen Jahr. Aber wahrscheinlich sind wir bei den Hülsen und dem BHC irgend wie einfach verwöhnt. Nun die Fete war jedenfalls gut und lang und der Tänze waren viele und laute. So laut, dass nach Mitternacht Besuch in Form der Polizei erschien und zu Nachtruhe aufrief. Da waren die Schals schon längst verteilt und die damit behängten glücklich und strahlend, sich aus der Masse der Hockey Spielerinnen hervorheben zu können. Natürlich gabs von den Hülsen auch wieder Kommentare über den Verteilmodus und die Wahl. Einer ging nach Lübeck und auch Jacqueline hat den ihren erhalten. Unser Partygirl Eichi hat braungebrannt im Muskelshirt allen die Show gestohlen und sich als Tanzprofi herausgestellt. Da konnte unser Alttanzmeister , der Luchs aus petit Bâle, bloss noch zuschauen, sein Bier umklammern und seine Augenbrauen stellen. Bei welchen man sich fragte, sind die echt; angeklebt oder verlängert.
Am Sonntag nach dem Moskitospiel dann das lange, lange warten auf die Heimreise im natürlich wie immer verspäteten ICE. Herzlichen Dank allen die dabei waren. Es hat unheimlich Spass gemacht!
Danke an Andy, den unermüdlichen Sportkommentator und sicheren Topscorer, an Carlos den umsichtigen Coach, Motivator und Mannschaftsbetreuer, an Dominik den unerschütterlichen, blitzschnellen und mit Platzwunde und Nähten weiter spielenden Captain, an Luki den Organisator, welcher inskünftig den Anmeldedoodle um einige Optionen erweitern wird und als Dripple-König im Mittelfeld immer noch zeigen kann wie ein Penalty verwertet wird, an Eichi den Tanzbär, der die typischen Hockey-Muskelschmerzen beim Tanzen nicht spürt, an Martin die ruhig, fair omnipotent einsetzbare Hülse, an Uli de petit Bâle den heimlichen Hockeyschwarm vieler Schalträgerinnen, der sein Licht gerne unter den Scheffel stellt und an Wolfie, den sichersten hintersten Wert der Hülsen und für viele Damenmannschaften der Retter in der Torwartlosen Zeit.
Kusi

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Herren Nati Vorbereitungsturnier in Frankenthal

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U14 Regio Ost in Mönchengladbach

Teilnahme am Niederrheinpokal-Turnier in Mönchengladbach mit dem U14 Regiokader Ost vom 31. Mai bis 2. Juni 2013
Die Mitglieder des U14 Regiokaders Ost besammelten sich am Freitag, den 31. Mai, um neun Uhr im Bahnhof SBB in Basel. Vom BHC waren Boris Stomps und ich dabei. Im Zug Richtung Köln verbrachten wir die Zeit mit Spielen. Im Zug erfuhren wir zum ersten Mal, dass wir die Hälfte der Spiele auf Naturrasen bestreiten müssen. In Köln stiegen wir in den Zug nach Mönchengladbach um. Am Bahnhof von Mönchengladbach wurden wir abgeholt und mit einem Bus zum Platz des GHTC (Gladbacher Hockey- und Tennisclub) gefahren. Als erstes stellten wir unsere Zelte auf. Am späteren Nachmittag hatte Jana Ebert, unsere Trainerin, eine Überraschung für uns organisiert. Wir besuchten den Borussia-Park, das Station des Fussballclubs Mönchengladbach. Zum meinem Erstaunen gibt es dort Plätze, die für Blinde reserviert sind. Die Fussballmannschaft von Mönchengladbach wird auch „Fohlenelf“ genannt. Der Weg zum Borussia-Park führte uns am Hockeystadion vorbei. Vor dem Stadion sahen wir eine grosse Menschenmenge. Wir erfuhren, dass David Guetta, ein Sänger, an diesem Abend im Stadion auftrat. Nach der Führung im Borussia-Park mussten wir zügig den Heimweg antreten, da am Abend unser erster Match stattfand. Zum ersten Mal spielten wir dabei auf Naturrasen. Durch die Unebenheit des Bodens sind die Schläge weniger berechenbar. Das Dribbeln fällte einem schwer, da der Ball immer wieder unerwartet aufspringt. „Schrubben“ ist fast unmöglich, da der Hockeyschläger bei jeder Unebenheit abgelenkt wird. Trotz des ungewohnten Terrains gewannen wir den Match. Für eine Abkühlung war das Schwimmbad auf dem Gelände ideal. Das Wasser war jedoch so kalt, dass wir es nicht lange darin aushielten. Mit den Mahlzeitengutscheinen besorgten wir uns anschliessend das Nachtessen. Vor Nachtruhe konnten wir es nicht lassen, auf dem Hockeyplatz noch einmal ein paar Bälle ins Tor zu schiessen.
Zum Glück mussten wir am Samstag erst um neun Uhr aufstehen. Nach dem reichhaltigen Frühstück analysierte Jana zusammen mit uns den gestrigen Match. Sie war mit uns zufrieden und gab uns Tipps für das Spiel auf dem Naturrasen. Im zweiten Match hatten wir wie die Schweizer Fussballnationalmannschaft viele Torchancen, die wir leider nicht nutzten. Trotzdem gewannen wir den Match. Am Nachmittag und am Abend spielten wir je einen Match. Beide Male gingen wir als Sieger vom Platz. Dabei war das Spiel gegen die Mannschaft des Gastgebers wegen ihres unsportlichen Verhaltens etwas unerfreulich. Im Laufe der Zeit gewöhnten wir uns immer mehr an die Besonderheiten des Spiels auf dem Naturrasen. Zusätzlich zu den regulären Matches spielten wir zwei Spiele gegen U17- Mannschaften, die uns dazu aufforderten. Gegen die eine verloren wir im Penaltyschiessen. Das zweite Spiel, das wir um elf Uhr nachts begannen, war für uns das schönste des ganzen Turniers. Die Atmosphäre beim Flutlicht war speziell, die Gegner spielten sehr fair, unsere Leute liefen sich im richtigen Moment frei und unser Zusammenspiel war präzis. Zu unserer Freude gewannen wir. Ziemlich müde verkrochen wir uns danach in die Schlafsäcke.
Am Sonntag standen wir um sieben Uhr auf, da der erste Match, den wir gewannen, schon um neun Uhr begann. Anschliessend räumten wir unsere sieben Sachen zusammen und verstauten die Zelte wieder in ihren Säcken. Beim letzten Match am frühen Nachmittag schoss ich mein erstes Tor. Im weiteren Verlauf des Spieles prallte ein Ball vom Schläger eines Mitspielers ab und traf meine Stirn. Ich musste daraufhin aus dem Spiel ausscheiden und wurde zum Sanitätsposten gebracht. Zum Glück war es keine ernsthafte Verletzung, sondern nur eine Quetschung der Weichteile. Dieses Souvenir aus Mönchengladbach ist heute noch sichtbar und hat schöne Herbstfarben
angenommen. Meine Mannschaftskollegen teilten mir später das erfreuliche Resultat mit. Wir gewannen mit 5:0. Dank unserer guten Mannschaftsleistung erreichten wir in der Gesamtwertung des Turniers bei den U14-Mannschaften den ersten Rang. Dafür erhielten wir ein Diplom, das wir Jana schenkten, da sie Wesentliches zu unserem Erfolg beigetragen hat. Glücklich und zufrieden kehrten wir anschliessend mit dem Zug nach Basel zurück.
Valentin Gloor

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2003 Ostern, Polo-Turnier HH

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2005 Januar, Berlin

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2006 Januar, Berlin

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2006 November, Halloween HH

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2008 Oktober, Halloween HH

Die HFs in Hamburg:
woggajonasmaartenphilipperogertobisongmoostephenfloriandominikserge

polnische zustände und mit gps zum zweiten platz

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August 2010, Weinfest-Turnier in Wiesbaden

Gut gelaunt und gut aufmunitioniert trafen sich bei strahlendem Wetter am Freitag Nachmittag beim Badischen Bahnhof Basel neun Hülsen um den beschwerlichen Weg nach Wiesbaden unter die Füsse bzw. die Zugräder zu nehmen.

Die Reise nach Innerdeutschland war kurzweilig und dank reichlichen Hilfsstoffen liess sich auch der Gestank des mitreisenden Hundes unserer Sitznachbarn einigermassen ertragen. Eine Goalieausrüstung kann nicht mehr Düfte abgeben!! In Wiesbaden angekommen wurde sogleich nach kurzem Boxenstop im Hotel der Weg auf das hessische Weinfest gesucht. Um sich nicht aus den Augen zu verlieren markierte Song Moo jede Hülse mit einem gift-grün leuchtenden Schal.
Dass einige Hülsen ihren Schal im Verlaufe der Nacht an die ortsansässige weibliche Bevölkerung weiter gaben, mag im Sinne der interkulturellen Verständigung aufgefasst werden. Der Wunsch, dass diese Bevölkerung dann am Turnier Schal schwenkend die Hülsen anfeuern würden, hat sich trotz Seelenverwandschaft natürlich nicht erfüllt. Früh morgens hiess es am Samstag raus aus den Federn und hoch zum Hockey Platz. Der Coach Wogga kannte keine Gnade und liess sein strenges Regime walten, das nur durch ein kleines Bier vor dem ersten Spiel gemildert werden konnte. Antraben hiess es gegen die Marienthaler Elche aus Hamburg. Die ersten Minuten haben die Elche aufgetrumpft, aber mit zunehmender Spieldauer zeigte sich, dass die Drohung der Elche die Früchte zu fressen,
nicht aufgehen würde. Mit schönen Pässen und einer tollen Leistung der Neo-Hülse Michi im Goal ging der Sieg mit 3:2 an die Hülsenfrüchte. Unterstützung erhielt die 9 köpfige
Mannschaft tat- und schusskräftig durch Woggas Schwester Susanne und Christan Eberhart (der war mal für ein paar Monate in Basel vor 20 Jahren, weiss aber noch alles ...) Bis zum
nächsten Spiel am Nachmittag wurde wieder gebührend aufmunitioniert und die nassen Hemden der strahlend heissen Sonne zum Trocknen übergeben. Nochmals 2 x 20 Minuten
standen auf dem Grossfeld an. Diesmal gegen die Mozartkugeln aus Wien und München.
Was im Vorfeld als Peanuts aussah, entpuppte sich auf dem Feld nicht als zuckersüsse Schokokugel, sondern als veritables Krokant mit Nuss. Aber dank lauffreudigen Einsätzen,
spritzigen Pässen und blitzschnellen Kontern, konnten die Hülsen zuletzt doch einen 4:1 Sieg für sich verbuchen. Dazu hat ganz sicher auch das Auftauchen von Woggas Vater
beigetragen, der die Hülsen ohne Worte, durch blosse Anwesenheit zum Sieg coachte. Und dann ab zum Duschen und Schönmachen für den Abend im gediegenen Klubhaus der
Wiesbadener Hockeyfreunde. Ein veritables Festessen liess alle Müh und Plage des Tages vergessen. Aber über allem schwebte das Damoklesschwert der zu wenig Spieler für Sonntag gegen den Gastgeber Wiesbaden, die seit Hannover 09 eine Rechnung mit uns offen hatten. Dank Song Moo’s Schals, die jetzt gut investiert waren, konnten noch einige externe Spieler zum ehrenvollen Spiel mit den Hülsenfrüchten verpflichtet werden. Voller stolz dürfen wir hier berichten, dass es bei diesen „Externen“ unter anderem um Hockey-Persönlichkeiten handelt, welche olympische, welt- und europameisterliche Medaillen
gewonnen haben. Dass diese Verpflichtungen ihre Zeit brauchten, und deshalb das Hotel erst kurz vor Morgengrauen aufgesucht werden konnte, versteht sich von selbst. Gut Ding
will Weile haben! Sehr früh ging es raus und gegen Wiesbaden war der Winning-Wunsch mehr als vorhanden, gelten diese doch als ausserordentlich ehrgeizig.. Dank der Unterstützung durch die Schalcrew konnten sich zeitweilig die Hälfte der Hülsen auf der Bank für ihren Einsatz erholen und vorbereiten. Und so war der Sieg mit 3:2 gegen Wiesbaden nicht erstaunlich. Der Dank geht ganz speziell an Andrea, Britta, Sandra, Simone, Susanne und Chris.

Schlussbilanz des Turniers: alles gewonnen und viele neue Freundschaften geschlossen!
Die Heimreise im Zug war auch ohne Hund kurz und eher trocken. Dank geht aber auch ganz speziell an den tollen Organisator Wogga.
S het Spass gmacht!!!!!!

Neo-Hülse Markus

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2010 November, Nikolaus-Turnier in Hannover

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2011 August, Weinfest-Turnier Wiesbaden

Hülsenfrüchte on tour, 19. – 21. August 2011

Wenn die Hülsen auf Reisen gehen sind gute Laune, Spass, Hockeyfun und lässige Spiele mit von der Partie. So auch als am Freitag Nachmittag sich 11 Hülsen in der Launch vor dem Badischen Bahnhof bei einem kühlen Hellen auf die bevorstehende Reise nach Wiesbaden einstimmten. Das kühle Helle war auch notwendig, funktionierte doch im zugewiesenen uralt SBB Wagen mit den reservierten Plätzen die Klimaanlage nicht. Dass im Katzenbergtunnel dann auch das Licht nicht funktionierte tat nichts zur Sache, eine Hülse findet ihre Früchte blind. Zum Glück wurden dann aber Plätze in einem gekühlten Waggon zugewiesen, der mitgenommene Biervorrat war nämlich beträchtlich am Schwinden und hätte niemals bis ans Ende einer ungekühlten Reise gereicht. Ein Teil der Hülsen war bereits in den Speisewagen geflüchtet und liess dort beim schweizeristen aller Spiele die Karten knallen. Der andere Teil liess es gepflegt im nun kühlen Abteil ebenfalls knallen. Es ist erstaunlich wieviele Sektflaschen in Kusis Rollkoffer Platz haben. Zum Glück hatte der Reiseleiter Wogga des Heft fest in der Hand und konnte rechtzeitig zum Umsteigen in Mainz, oder war es Mannheim, ausrufen, so dass alle schliesslich den Endpunkt der Anreise und Startpunkt des Turniers in Wiesbaden erreichten. Nach kurzer Puderpause im Hotel gings ab ans Weinfest, das rund um den schönen Domplatz seine Stände hat. Bekanntlich legen die Hülsen grossen Wert auch aufs Äussere. Da aber im vergangen Jahr einige ihre giftgrünen Schals zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz, insbesondere der männlichen und weiblichen Bevölkerung, verschenkt hatten, war das einheitliche Bild der Hülsen getrübt. Wohl versuchte Song Moo kurzfristig noch Ersatz zu ergattern, aber die Ausbeute mit einem einzigen rosa Schal mit schwarzem Pepita Muster, der dann den Hals von Kusi zierte, war gering. Trotzdem gingen die Hülsen nicht unter und manche alte Hockey Bekanntschaft traf und fand sich wieder am, im und um den Wiesbadener Dom. Auch wenn der Wein nicht besonders war, ehrlicherweise muss man sagen schrecklich, tat dies der tollen Stimmung keinen Abbruch. Als dann nach Mitternacht noch die später angereisten Luki und aus Zürich der sehnlichst erwartete Goalie Wolfi sich auf dem Fest zeigten, waren die Hülsen in der perfekten Festlaune. Dass kurzer Schlaf besser ist als Langschläfertum zeigte sich am nächsten Morgen als alle sich in Festtagslaune beim Frühstück zeigten. Die Freude war gross auf dem Hockeyplatz im Nerotal die Wiesbadener Hockeyfreunde zu sehen. Leider durfte dieses Jahr nicht gegen die Youngsters gespielt werden. Wahrscheinlich wollten sie einmal nicht verlieren!! Nun das erste Spiel war wie im vergangenen Jahr gegen die Marienthaler Elche aus Hamburg. Etwas weniger laut, etwas weniger bestimmt, etwas verhaltener die Begrüssung der Elche. Zu deutlich steckte ihnen noch die Niederlage vom vergangenen Jahr in den Knochen. Ein schönes Spiel folgte dessen Resultat an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig liess. Da ich dreimal Bier nach diesem Spiel trank, müssen wir wohl 3:0 gewonnen haben. Wolfi in der Rolle als Testgoalie machte seine Sache ausgezeichnet und brillierte mit tollen Zirkusreifen Paraden in Form von Salto rückwärts und doppeltem Rittberger. Die Pause zum nächsten Spiel wurde rege benutzt mit Stärkung von Leib und Seele. Auch die Platzmusik liess nichts zu wünschen übrig und die launigen Kommentare des Speakers sorgten ebenfalls für gute Stimmung. Die Sonne brannte heiss vom Himmel, aber einen Sonnenbrand gabs nicht, lassen doch die Langarm Baumwollhemden keine Strahlung durch. Ob wie geplant die Hülsen im kommenden Jahr in ärmellosen Spielershirts auch so eine gute Figur machen würden, ist eine doch noch zu diskutierende Frage. Nun es gibt diese ärmellosen Shirts auch mit integriertem Waschbrettbauch. Im zweiten Spiel hiess der Gegner Güstrow. Ein verschlossener, harter Gegner. Schon bald hiess es 0:1, dann 0:2. Nun aber wie im Osten die Wende kam, kam sie auch für die Hülsen. Nämlich in Form eines Pfeilschnellen Rotsch. Und nachdem sich auch der Hülsen Goalie Wolfi entschieden hatte keine Kiste mehr zu kassieren gings für die Hülsen aufwärts. Damit war der Knoten gelöst und etwas frustriert verabschiedeten sich die Güstrower mit der 3:2 Niederlage. Der Abend gehörte dem Hockeyfest im Clubhaus des Tennis- und Hockey Clubs Wiesbaden. Ein wirklich exquisites Buffet lud zum Speisen. Die folgende Diskomusik war vom feinsten und auf den Geschmack der geladenen Gäste abgestimmt. So war die Tanzfläche zeitweise zum Bersten voll. Wer keinen Platz mehr fand konnte sich draussen in angeregter Stimmung unterhalten. Bravo Wiesbadener: dieser Abend ist euch toll gelungen. Schade dass um drei Uhr morgens dem Discjockey die Platten ausgingen, man hätte locker bis Spielbeginn durchgemacht. Nun die eine oder andere Hülse schaffte dies gleichwohl, gibt es doch auch in Wiesbaden die eine oder andere Bar. Der neue Tag begann zuerst mit einem Platzregen erster Klasse. Wässern des Hockey Platzes war für diesen Tag nicht mehr nötig. Einige Mannschaften wurden regelrecht weggeschwemmt und verliessen das Turnier vorzeitig. So dass der Platz längere Zeit Spielfrei da lag. Dies nutzten die Hülsen um ein Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft von Youngsters und Perlen zu spielen. Spielen ist wahrscheinlich zu viel gesagt. Kein Pass gelang, das Zuspiel endete beim Schläger des Gegners und da auch Wolfi alles hielt, aber für einmal dem Gegenr ausgeliehen worden war, endete dieses Spiel mit einer Niederlage für die Hülsen. Facit von Andy: man(n) muss diese Frauen einfach härter anfassen. Gleich danach hiess es antraben gegen die Schopperopper aus Frankfurt. Lange Zeit gelang nichts, der Frust stieg, als plötzlich Andy in einem brilliantem Sololauf und nach einer langen Hundekurve zum 1:0 einschoss. Als kurz danach Kusi und Luki zum 2:0 und 3:0 erhöhten war die Hülsenwelt wieder in Ordnung. Anschliessend noch duschen und schön machen für die Heimreise. War doch im Zug eine ausserordentliche Mitgliederversammlung angesagt. Thema: Aufnahme eines neuen Mitglieds. Klar dass Wolfi, der üblicherweise in einem anderen Club spielt, ich konnte mir leider den Namen nicht merken, einstimmig und unter Applaus aufgenommen wurde. Herzlichen Glückwunsch der neuen Hülse und Danke für die super Leistung am Turnier. Angekommen in Basel hiess es tschüss, Küsschen links, Küsschen rechts und bis bald wieder. Herzlichen Dank dem Organisator Luki, dem Reiseleiter Wogga und allen teilnehmenden Hülsen: Andy, Martin, Marten, Serge, Jens, Dominik, Song Moo, Rotsch, Uli.

Kusi

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2012 Weinfest-Turnier Wiesbaden

Hülsen on Tour
Wenn die Hülsen unterwegs sind geht Schal auf Reisen. So auch am vergangenen Freitag Nachmittag den 17. August, als sich 9 Hülsen und eine Hülsin vor dem Badischen Bahnhof zur Reise ans Wiesbadener Tournier trafen. Gespannt und neugierig wie immer, wie wird er sein, welche Farbe wird er haben, aus welchem Material ist er: der Schal. Endlich tauchte Wogga auf und mit ihm die sehnlichst erwarteten Schals. Diesmal gediegen in gold-braun aus feinstem Stoff, gewoben von zarter Hand an den Füssen des Himalaya. Also umbinden und ab in den Zug. Da sogar die Klimaanlage funktionierte und der nasse stinkende Hund draussen blieb, war die Reise trotz massiver Verspätung, bis Mainz oder Frankfurt oder wars Mannheim, wo es umsteigen hiess, angenehm. Angenehm natürlich auch, weil sich in den Rollkoffern ideal Hopfensaft und Gerstenmilch verstauen liess. Das nach dem Umsteigen noch folgende kurze Bahnstück wurde trotz Hitze und Waggonlärm gut ertragen, da man sich bereits in der Vorfreude aufs abendliche Weinfest befand. Nach Hotelbezug, Duschen, Pudern und Parfümieren gings los. Wenigstens bis auf den Platz vor dem Hotel wo man sich ein feines Nachtessen gönnte. Dies als Auftakt für die kommende Nacht die man wie immer am Weinfest um den Wiesbadener Dom herum genoss. Die Freude stieg beim Treffen mit den Youngstars von Wiesbaden und im gleichen Masse stieg auch der Weinkonsum. Irgend wann gingen dann alle wieder zurück ins Hotel, zurück durch die sehr engen Gassen von Wiesbaden. Dem einen oder anderen waren diese Gässchen schon etwas sehr zu eng…. Am anderen Tag endlich Hockey! Nachdem auch noch Wolfi und Eichi nach frühmorgendlicher Autofahrt dazugestossen waren. Sportlich wie immer zogen die Hülsen zu Fuss los auf den Hockeyplatz am Fusse des Neroberg. Erstes Spiel und ein Start wie er typischer für die Hülsen nicht sein könnte. Jeder für sich, jeder zeigt seine Künste beim Trippeln und je komplizierter desto besser und immer haarscharf am Tor vorbei. Das Resultat gegen die Schopperobber deshalb blamable 3:2 gegen die Hülsen. Im zweiten Spiel hiess es gegen unsere lieben Gastgeber uns Herausvorderer aus Wiesbaden die Youngstars antreten. Ein Spiel wie aus dem Bilderbuch. Herrliche Tore, lässige Paraden, Zusammenspiel und hohes Niveau und verdient gewonnen mit 4:2. Die Wiesbadener fordern jedes Jahr die Hülsen heraus und verlieren mit Regelmässigkeit. Wahrscheinlich brauchen die das. Zwischen den Spielen natürlich Vergnügen neben dem Hockeyplatz, der dieses Jahr durch einen Sandstrand und einen Pool ergänzt worden war, welcher gegen Abend zu immer mutigeren Sprüngen ermunterte, mit dem Ziel der perfekten A…-Bombe. Aber noch war der Samstag spielerisch nicht vorbei. Die Wiesbadener wünschten, da dieses Jahr nur kleine Mannschaften angereist waren und deshalb Kleinfeld gespielt wurde, explizit ein Grossfeldspiel gegen die Hülsen. Um 17.00h wurde angepfiffen, Hülsen gegen eine Auswahl von Wiesbadenern und Holländern aus Den Haag. Es war eine wahre Freude und Lust doch noch Grossfeld zu spielen. Auch das Resultat war Freude und Lust. Irgend etwas Hoches zu 2, natürlich für die Hülsen. Da einige wenige Wiesbadener mit den Hülsen mitspielten, konnten diese wenigsten Siegergefühle erleben. Anschliessend hiess es pressieren und sich für den Hockeyabend schön machen. Zum Glück waren die Geschäfte in Wiesbaden offen, so dass die vergessene lange Jeans eingebracht werden konnte. Dass die dunklen Socken dabei untergingen ist natürlich ein „No Go“. Denn Frau schaut klar zuerst auf die Socken und dann natürlich auf den Schal. Der Schal der von allen Hülsen einheitlich gebunden, stolz getragen und zur Schau gestellt wurde, um ihn dann nach tänzerischem Werben der Hockey spielenden Damen, irgend wann in der Nacht um einen weiblichen Hals zu binden. Kurzum es wurde abgetanzt bis morgen früh. Der Schreibende konnte leider wegen eines gemeinen Ranzenpfyffe nicht so lange mithalten, aber auch sein Schal ziert nicht mehr seinen Hals. Auch wenn er eine Nichthockeyanerin jetzt verschönt, hat sie ihn redlich verdient…. Am Sonntag Morgen dann erneut Hockey und natürlich wiederum ein Hülsenstart. Na ja, den Plausch hatten wir alleweil, und da Constance anschliessend noch bei einer anderen Mannschaft aushalf, hat sie durch ihr Spiel, Tor und Einsatz die Ehre der Hülsen gerettet. Schon bald hiess es nach Duschen, und Umziehen sich verabschieden. Die Zugfahrt im ungekühlten Regionalzug Wiesbaden – Frankfurt, mit Halt an allen Stationen, zeigte den Hülsen auf, dass auch auf dem Spielfeld gelegentlich ein leichteres Oberteil, anstelle der Miltärhemden, wünschbar wäre. Ab Frankfurt war es dann sehr still und erst kurz vor Basel tauten alle wieder auf und schmiedeten Pläne für die spielerische Zukunft der Hülsen. Herzlichen Dank dem Organisator Wogga. Dank an die Hülsin Constance für das Einbringen des weiblichen Elementes. Danke an alle Teilnehmer: Andy, Carlos, Constance, Eichi, Kusi, Maarten, Mülli, Rotch, Tobi, Ulli, Wogga, Wolfi. S‘isch wie allewyl heillos kummlig und scheen gsi.

Kusi

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Mädchentag in Luzern 8.9.2012

Mädchenspieltag 8. September Luzern

Mit dem Zug im reservierten Abteil sind wir mit 8 BHC-Mädchen aus den D-,C- und B-Juniorinnen nach Luzern gereist. In der ersten Tageshälfte wurden Geschicklichkeit und Technik in einem Parcours geübt. Auf dem Pedalo einen Ball am Stock führen ist kein Zuckerschlecken! Nach der Mittagspause spielten die BHC-Mädchen miteinander in einem Team zwei Matches gegen die C-Mädchen von Luzern. Mit hervorragendem Kampfgeist und Einsatz wurde schön kombiniert. Beide Matches haben sie gewonnen. Das erste Spiel endete mit 4:1, das zweite Spiel 2:0.
Da wir gut in der Zeit lagen, beschloss Ana, die Mutter von Nadia, die Mädchen auf ein Eis einzuladen. Langsam sind wir dann über die Holzbrücke zum anderen Seeufer spaziert. Da haben wir die Aussicht genossen, und die Schwäne beobachtet.

Es war ein toller Tag. Wir hoffen, dass Livia, Marla, Chiara, Janina, Sofie, Nadia, Rachelle und Renée am nächsten Mädchenspieltag wieder dabei sein können.

Jens und Ueli, herzlichen Dank

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