Vereinshistorie
2018
Der BHC erhält als erster Hockeyverein in der Schweiz einen blauen Kunstrasen. Neu sind nur noch Markierungen fürs Hockey und Lacrosse auf dem Kunstrasen, wodurch die Übersicht erheblich verbessert wird.
2017
Die U17 gewinnt den bislang letzten Meistertitel des BHC. Dabei gewinnen sie sogar das Double aus Halle und Feld. Da in der Saison 2017/18 neu in der Kategorie U18 gespielt wird, ist der BHC ewiger U17 Meister!
2011
Der BHC feiert sein 100-jähriges Bestehen. Neben einer ausgiebigen Feier und einer Reise nach Berlin findet auch ein Jubiläumsturnier für die Jugendteams in Basel statt. Ausserdem erscheint das Jubiläumsbuch zum 100. Geburtstag des Clubs.
2000er
Die 2000er bringen durchmischte Ergebnisse in den Meisterschaften. Deutlich erfreulicher sind in dieser Zeit die Sommerlager in Disentis mit über 70 Teilnehmer:innen sowie das jährliche Grümpeli oder die BHC-Sonntage auf dem Rankhof.
1990er
Im Jahre 1996 wird das neue Sportzentrum Rankhof eröffnet. Endlich spielt der BHC auf Kunstrasen Hockey und findet sein neues Zuhause. Im selben Jahr gewinnen die Dybli in der Halle als bislang letztes aktives Basler Team die Schweizer Meisterschaft. Die Fusion scheint ein voller Erfolg zu sein!
Seit 1994 gibt es in Basel nur noch einen Hockeyclub. In der Jugendarbeit war bereits erfolgreich zusammengearbeitet worden, also entscheidet man sich nun für die Fusion des DHC Baslerdybli und des BHC, um Resourcen zu sparen. Weiterhin sind die Basler Hockeydamen als Dybli bekannt.
1980er
Im Jahr 1986 feiert der BHC sein 75-jähriges Bestehen mit einer Festschrift und grossen Feiern.
Die frühen 80er sind die grossen Jahre des Basler Hockeys. Die Highlights sind die Siegesserien der Herren des BHC, die 1982-84 die Hallenmeisterschaft gewinnen, und der Damen des DHC Baslerdybli, die von 1981-83 sowohl die Hallen- als auch die Feldmeisterschaften gewinnen!
1970er
1978 gewinnt der BHC erstmals die Schweizer Meisterschaft der Herren auf dem Feld. Dies ist nur der Anfang der erfolgreichsten Zeit des Basler Hockeys. 1979 folgen bereits die nächsten Pokale: die Herren gewinnen in der Halle und auf dem Feld!
Der DHC Baslerdybli ist in den 70ern sehr erfolgreich. Sie gewinnen die Meisterschaft 1973 (Halle und Feld), 1976 (Feld) und 1978 (Halle).
1960er
Für den DHC Baslerdybli sind die 60er Jahre recht erfreulich. Sie gewinnen 1965 (Feld) und 1967 (Halle) die Schweizer Meisterschaft der Damen.
Für den BHC dagegen waren die 60er eine schwere Zeit. Diese gipfelte in der Auflösung der Damenabteilung aufgrund von Spielerinnenmangels im Jahr 1964.
1961 werden mit einem Jubiläumsturnier und einem Bankettabend im Weiherschloss Bottmingen 50 Jahre BHC gefeiert.
1950er
In den Jahren 1957 und 58 gewinnen mit dem DHC Baslerdybli erstmals Baslerinnen die Schweizer Meisterschaft auf dem Feld!
In der Saison 1951/52 meldet der BHC erstmals eine Juniorenmannschaft für die Meisterschaft an und legt somit den Grundstein für seine erfolgreiche Jugendarbeit.
1940er
Im Jahr 1947 erhalten endlich auch die Damen des BHC lokale Konkurrenz. Der Damen-Hockeyclub Baslerdybli (DHC Baslerdybli) wird gegründet.
Die Basler Hockeyszene leidet während des Zweiten Weltkriegs, da viele Spieler in den Militärdienst ziehen müssen. Um die Situation zu entspannen, fusionieren der HCB und der Old Fellows HC am 13. Mai 1942 zum Basler Hockey Club 1911. Die Vereinsfarben schwarz-weiss werden vom HCB übernommen.
1930er
Die frühen 30er können als Emanzipation des Basler Hockeys bezeichnet werden. Da der HCB vermehrt unter den finanziellen Sorgen des FCB leidet, löst er sich 1933 vom Fussballverein und spielt wieder in den Farben schwarz-weiss. Auch die Hockeyspieler von Old Boys verselbstständigen sich und gründen 1935 den Old Fellows HC.
1920er
In der Saison 1923/24 spielen bereits drei Hockeyclubs aus Basel an der Schweizer Meisterschaft, denn Nordstern hat nun auch eine Hockeyabteilung. Bei so viel Basler Beteiligung ist es nicht verwunderlich, dass eine Basler Mannschaft gewinnt. Der BSC Old Boys wird 1924 als erste Basler Mannschaft Schweizer Meister.
Ab dem Jahr 1921 gibt es viele neue Hockeyspieler und vor allem auch Hockeyspielerinnen am Rheinknie. Der HCB kriegt nicht nur lokale Konkurrenz – der BSC Old Boys gründet nämlich eine Hockeysektion – sondern auch seine erste Damenabteilung!
Da der HCB 1920 in finanzieller und personeller Not ist, wird er als Hockeysektion in den FCB integriert. Gespielt wird weiterhin als HCB und so nehmen die Basler im selben Jahr an der ersten Schweizer Meisterschaft teil.
1914
Im Jahr 1914 kauft der HCB mithilfe von Spenden seinen eigenen Hockeyplatz mit Umkleidehütte am Walkeweg auf dem Dreispitz. Während des Ersten Weltkriegs wird der Hockeyplatz beschlagnahmt und als Kartoffelacker verwendet. Leider kriegt der HCB nie eine finanzielle Entschädigung und den Platz nach Kriegsende auch nicht zurück. Somit muss der BHC wieder auf den Plätzen anderer Vereine unterkommen.
1912
Am 14. April findet der erste Hockeymatch in Basel statt. Auf der Margarethenwiese spielt der HCB gegen den RHC Genf. Nach einer 4:0 Führung geben die Basler das Spiel etwas aus der Hand und ermöglichen den Genfern die Aufholjagd. Glücklicherweise gehen die Basler mit einem 4:3 siegreich vom Platz.
1911
Am 24. Juni wird der BHC als Hockey-Club Basel (HCB) gegründet. Somit ist er der älteste bestehende Hockeyverein der Schweiz. Massgebend dabei war Fritz Senn, welcher den Sport in der Westschweiz kennenlernte, wo er durch englische Studenten an Popularität gewonnen hatte.
Liste der BHC-Präsidenten
seit 2022 | Roger Thoma und Lukas Paltzer |
2011 – 2022 | Roger Thoma |
2006 – 2011 | Pius Roggenmoser |
2005 – 2006 | Roland Nägeli |
2000 – 2005 | Hansi Herrmann |
1994 – 2000 | Marcel Dougoud |
1992 – 1994 | René Wehrli |
1988 – 1992 | Peter Lüscher |
1973 – 1988 | Paul Born |
1962 – 1964 | Paul Bühler |
1958 – 1962 | Fritz Stühlinger |
1956 – 1958 | Dr. Spinnler |
1952 – 1956 | Heinrich Kägi |
1942 – 1951 | A. Mundinger |
1941 – 1942 | Armand Berger |
1939 – 1940 | Max Beppo Fischer |
1933 – 1939 | Hans Sackmann |
1926 – 1931 | Fritz Ziegler |
1923 – 1926 | Bärti Grupp |
1915 – 1922 | Gusti Senn |